Klare Spielregeln für unsere Zusammenarbeit. Kein Kleingedrucktes, keine versteckten Klauseln.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Manuel Schmidt, handelnd unter "Maximigo" (nachfolgend "Anbieter"), und dem Auftraggeber (nachfolgend "Kunde") über die Bereitstellung der Maximigo-Plattform - einer cloudbasierten Software zur automatisierten Bearbeitung von Kundenanfragen über WhatsApp, zur Anruf-Erfassung und zur Priorisierung von Aufträgen (nachfolgend "Plattform" oder "Software") sowie damit verbundene Leistungen.
Maximigo richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind nicht Vertragspartner.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die Darstellung der Leistungspakete auf der Website maximigo.de stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.
Der Vertrag kommt zustande, indem der Kunde ein Paket über den Online-Einrichtungsprozess bestellt und die Bestellung abschließt, oder indem er ein zuvor vom Anbieter erstelltes individuelles Angebot in Textform (E-Mail genügt) annimmt.
Mit Abschluss der Bestellung bzw. Annahme des Angebots erkennt der Kunde diese AGB als verbindlich an.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Paket (Starter, Pro, Enterprise) sowie aus etwaigen individuellen Vereinbarungen.
Die Plattform umfasst je nach Paket insbesondere folgende Funktionen:
Abhängig vom gewählten Paket können weitere Funktionen enthalten sein, insbesondere:
Die Einrichtung der Plattform erfolgt grundsätzlich eigenständig durch den Kunden über den geführten Online-Einrichtungsprozess. Auf Wunsch kann der Kunde gegen gesondertes Entgelt einen persönlichen Einrichtungs-Call (Setup-Call) hinzubuchen, in dem der Anbieter den Kunden bei der Einrichtung unterstützt.
Der Betrieb der Plattform setzt die Nutzung von Diensten Dritter voraus, insbesondere des WhatsApp Business API (Meta Platforms Ireland Ltd.), der Telefonie-Infrastruktur zur Anruf-Erfassung sowie KI-Dienste zur Dialogverarbeitung. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Verfügbarkeit dieser Funktionen von der Verfügbarkeit und den Bedingungen der jeweiligen Drittanbieter abhängt. Für eine Anbindung an das WhatsApp Business API ist die Einrichtung bzw. Verknüpfung eines geschäftlichen Meta-Kontos durch den Kunden erforderlich.
Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Einrichtung und den Betrieb der Plattform notwendigen Informationen und Zugänge rechtzeitig bereitzustellen und aktuell zu halten. Dies umfasst insbesondere:
Der Kunde ist dafür verantwortlich, die über die Plattform eingehenden Anfragen seiner Endkunden eigenständig und in angemessener Zeit zu bearbeiten. Die Plattform erfasst, qualifiziert und priorisiert Anfragen - die tatsächliche Leistungserbringung gegenüber dem Endkunden obliegt allein dem Kunden.
Der Kunde stellt sicher, dass er die Endkunden in datenschutzrechtlich erforderlichem Umfang über die Verarbeitung ihrer Daten informiert. Der Anbieter stellt hierfür Textbausteine und Vorlagen bereit; die rechtskonforme Verwendung obliegt dem Kunden.
Verzögerungen, die auf einer unterlassenen oder verspäteten Mitwirkung des Kunden beruhen, hat der Anbieter nicht zu vertreten und berechtigen nicht zur Reduzierung der vereinbarten Vergütung.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf maximigo.de angegebenen bzw. im individuellen Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich in Euro (€) zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
Die Nutzung der Plattform wird über eine monatliche Pauschale je nach gewähltem Paket abgerechnet. Die Pauschale ist im Voraus zum Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums fällig und wird per SEPA-Lastschrift oder über einen vom Anbieter eingesetzten Zahlungsdienstleister eingezogen. Der Kunde stellt eine ausreichende Deckung sicher.
Ein hinzugebuchter persönlicher Einrichtungs-Call wird als einmaliges Entgelt mit Buchung fällig.
Bei Vereinbarung einer jährlichen Vorauszahlung gewährt der Anbieter einen Nachlass in Höhe einer Monatspauschale (rechnerisch entspricht dies einer Reduktion auf 11 Monatsbeiträge pro Jahr).
Der Anbieter gewährt dem Kunden ein Rückgaberecht innerhalb von 30 Tagen ab Vertragsbeginn. Macht der Kunde innerhalb dieser Frist in Textform von der Garantie Gebrauch, erstattet der Anbieter die für diesen Zeitraum gezahlte Monatspauschale. Ein bereits in Anspruch genommener Setup-Call ist von der Erstattung ausgenommen.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Bei Verzug von mehr als 14 Tagen ist der Anbieter zudem berechtigt, den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren, bis der Zahlungsrückstand ausgeglichen ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Vergütung bleibt während dieser Zeit bestehen.
Der Anbieter behält sich vor, die monatliche Pauschale anzupassen. Eine Anpassung wird dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Steigt die Pauschale, hat der Kunde ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und beginnt mit der Bereitstellung des Plattform-Zugangs. Es besteht keine Mindestvertragslaufzeit.
Der Vertrag kann von beiden Parteien jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt). Bereits gezahlte Pauschalen für den laufenden Abrechnungszeitraum werden nicht anteilig erstattet; die Garantie nach Ziffer 5.5 bleibt unberührt.
Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
Mit Beendigung des Vertrages endet der Zugang des Kunden zur Plattform. Die im Dashboard gespeicherten Anfragedaten kann der Kunde bis zum Vertragsende exportieren. Nach Vertragsende werden die Daten gemäß dem im Auftragsverarbeitungsvertrag vereinbarten Löschkonzept gelöscht.
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Plattform im vereinbarten Umfang zu nutzen. Sämtliche Rechte an der Software, dem Quellcode, den Dialog-Konfigurationen und der zugrundeliegenden Technologie verbleiben beim Anbieter. Ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes oder auf Erwerb der Software besteht nicht.
Die über die Plattform erfassten Anfrage- und Kundendaten verbleiben im Verhältnis der Parteien beim Kunden. Der Anbieter verarbeitet diese Daten ausschließlich im Auftrag des Kunden auf Grundlage des Auftragsverarbeitungsvertrags (siehe § 10).
Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden nach Vertragsbeginn als Referenz zu nennen (Firmenname und Logo), sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform von durchschnittlich 99 % im Jahresmittel. Ausgenommen davon sind:
Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass wesentliche Funktionen der Plattform von Diensten Dritter abhängen. Ändert ein Drittanbieter seine Bedingungen, Schnittstellen oder Preise oder stellt er seinen Dienst ein, kann dies die Verfügbarkeit einzelner Funktionen beeinträchtigen. Der Anbieter wird sich in einem solchen Fall um eine gleichwertige Alternative bemühen, schuldet diese jedoch nicht.
Support-Anfragen werden während üblicher Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 9–18 Uhr) bearbeitet. Anfragen außerhalb dieser Zeiten werden am nächsten Werktag bearbeitet. Die konkrete Reaktionszeit richtet sich nach dem gewählten Paket.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die Höhe der vom Kunden im letzten Vertragsjahr gezahlten Gesamtvergütung.
Eine darüber hinausgehende Haftung - insbesondere für entgangenen Gewinn, ausgebliebene oder nicht bearbeitete Kundenanfragen, indirekte Schäden oder Folgeschäden - ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Anbieter übernimmt keine Garantie für eine bestimmte Anzahl an Kundenanfragen, abgeschlossenen Aufträgen oder für den Geschäftserfolg des Kunden. Die Plattform unterstützt bei der Erfassung und Priorisierung von Anfragen; die automatisierte Einschätzung von Wert und Dringlichkeit erfolgt auf Basis von Erfahrungswerten und stellt keine verbindliche Bewertung dar. Die abschließende Entscheidung über die Bearbeitung jeder Anfrage trifft allein der Kunde.
Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass der Kunde eine über die Plattform eingegangene Anfrage - insbesondere einen als dringend eingestuften Notfall - nicht, verspätet oder unzureichend bearbeitet.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben - auch über das Vertragsende hinaus.
Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet - insbesondere die über WhatsApp und die Anruf-Erfassung eingehenden Daten der Endkunden des Kunden - schließen die Parteien vor Aufnahme der Verarbeitung einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab. Darin werden Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, die Art der Daten, die betroffenen Personen sowie die technischen und organisatorischen Maßnahmen geregelt.
Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die Daten der Endkunden ist der Kunde; der Anbieter wird als Auftragsverarbeiter tätig. Eingesetzte Drittanbieter (z. B. Meta, Telefonie- und KI-Dienste) werden als Unterauftragsverarbeiter im AVV ausgewiesen. Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist - sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist - Mannheim.
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand dieser AGB: Mai 2026 · Version 2.0